Umstellung mit unterschiedlichen Untergründen.
Veröffentlicht am 27.02.2026 Uhr
Die Umstellung eines Pferdes von weichem auf harten Boden sollte vorsichtig und schrittweise erfolgen, um die Gesundheit der Hufe, Sehnen und Gelenke zu schützen. Hier sind einige Tipps:
- Langsame Gewöhnung
Beginne mit kurzen Einheiten auf hartem Boden, wie Schotterwegen oder Asphalt, und steigere die Dauer schrittweise über mehrere Wochen.
Beobachte das Pferd genau auf Anzeichen von Lahmheit oder Empfindlichkeit.
- Hufpflege
Stelle sicher, dass die Hufe gut gepflegt sind. Das bedeutet regelmäßiges Ausschneiden und gegebenenfalls Beschlag oder Hufschuhe, falls notwendig.
Hufe brauchen Zeit, um sich an den neuen Untergrund anzupassen. Barhufpferde können empfindlicher reagieren und benötigen vielleicht temporären Schutz (z. B. Hufschuhe auch kombi aus Klebebeschlag mit anschließenden umbau zum Hufschuh möglich).
- Training anpassen
Vermeide schnelle Bewegungen oder Wendungen auf hartem Boden, insbesondere in den ersten Wochen.
Arbeite zunächst im Schritt und Trab, bevor du in den Galopp gehst.
- Beobachtung der Gesundheit
Achte auf Anzeichen von Überlastung, wie warme Gelenke, Schwellungen oder Lahmheit.
Sprich mit einem Tierarzt oder Hufschmied, wenn du unsicher bist.
Solltest du dein Pferd umstellen wollen sprich das beim Hufschmied an damit er entsprechend der Umstellung arbeiten und dein Pferd bestmöglich versorgen kann.
Häufig kommt es vor das Pferde umgestellt werden, ohne den Hufschmied darüber zu informieren was oftmals falsche Behandlung zu Folge hat, dies ist für ihn eine Wichtige Information die Lahmheiten und ggf Lederhautentzündung im Vorfeld vermeiden lässt.
- Bodentyp variieren
Baue Trainingseinheiten auf weichem Boden (z. B. Reitplatz oder Wiese) ein, um eine Überbelastung der Gelenke zu vermeiden.
Mit Geduld und Anpassung kann sich das Pferd gut an den härteren Untergrund gewöhnen.
Zurück zur Übersicht